
Bildung, Bewegung und Begegnung

Gabriela Hauser zu Gast im Architekturfunk

Holzpavillon in Freudenstadt: Eröffnung und Berichterstattung

Über die Rolle der Innenarchitektur bei der Bauwende

Wie der Bauprozess gelingen kann: Interview zu Pflegeimmobilien

Modernisierung und Transformation des Erikson Hotels

Wie buerohauser den Generationenwechsel digital gestaltet

Gastraum und Seminarräume des Erikson Hotel in der Hotel + Technik

Wiedereröffnung der Gemeindehalle in Wildberg-Sulz am Eck

Expertenbeitrag zu New Work im FOCUS Magazin
In der Beilage „Wirtschaft von A-Z“ präsentiert der Schwarzwälder Bote Ende Oktober 2025 Akteure, Projekte und Impulse, die die Wirtschaft in der Region positiv prägen. buerohauser wird dabei unter dem Motto „O wie Orte der Produktivität“ mit drei beispielhaften Projekten vorgestellt: der Eisberghalle Nagold, der Hohenbergschule Altensteig und dem Pavillon Freudenstadt. Wir freuen uns, dass die positiven Veränderungen, die wir für unsere Auftraggeber und die Nutzenden planen und umsetzen dürfen, auch auf diesem Weg Sichtbarkeit erlangen.

Unter dem Motto „Innenarchitektur als Werkzeug der Umbauwende“ spricht Gabriela Hauser mit Podcast-Host Kerstin Kuhnekath. Es geht um ein zeitgemäßes Verständnis der Rolle der Innenarchitektur im Bauprozess, um den Generationenwechsel bei buerohauser und um das neue Format „Greenterior by BauNetz id“ auf dem Heinze Klimafestival. Sie spricht in ihrer Rolle als buerohauser-Geschäftsführerin, aber auch als Vizepräsidentin des Bundes deutscher Innenarchitektinnen und Innenarchitekten bdia. So entstand ein vielseitiges Gespräch, das den strategischen Kern innenarchitektonischer Planung in all seinen Facetten beleuchtet.
Wir freuen uns über die Einladung – hier geht es zur Folge!

Die Gartenschau „Tal X“ 2025 ist eröffnet und damit auch eines unserer Projekte, das uns aufgrund seines zirkulären Ansatzes besonders am Herzen liegt: Der Landkreis Freudenstadt beauftragte einen Ausstellungspavillon mit der speziellen Vorgabe, dass das Bauwerk nach Beendigung der Veranstaltung nicht abgerissen, sondern dauerhaft als Fahrzeughalle für den Abfallwirtschaftsbetrieb dienen soll. Die architektonische Lösung ist eine gekonnt schlichte, ästhetische und nachhaltige Holzkonstruktion, deren Gestaltung und Materialwahl den Anforderungen beider Nutzungsphasen gerecht werden.
Wir freuen uns über die gelungene Eröffnung und den ersten Lebensabschnitt des Gebäudes!
Das lokale Kundenmagazin der Abfallwirtschaft Landkreis Freudenstadt, die den Holzbau in seinem zweiten Lebensabschnitt in Form einer Fahrzeughalle nutzen wird, nahm die Eröffnung zum Anlass, das Projekt ausführlich vorzustellen. Dazu wurden auch Ulrich Hanfstein, Leiter des Abfallwirtschaftsbetriebs, zusammen mit unserem Leitenden Architekten Nico Dürr und Projektleiter und Leitung Tragwerksplanung Michael Rath interviewt. Hier ein Auszug:
„(…) Wie ist die Idee der doppelten Nutzung entstanden?
Ulrich Hanfstein: Für die Kompostanlage auf der Entsorgungsanlage Bengelbruck benötigen wir eine Fahrzeughalle, um die wertvollen Maschinen und die großen Fahrzeuge, die wir dort einsetzen, vor Wind und Wetter zu schützen. Als Frau Krämer vom Landratsamt die Planungen für die Gartenschau vorgestellt hat, ist diese Idee entstanden. Die Ausstellung des Landkreises auf der Gartenschau braucht eine große Raumhöhe, die wir bei der Fahrzeughalle auch benötigen. Das wollten wir zusammenbringen, damit wir zeigen, was in der Abfallwirtschaft wichtig ist: Dinge nicht wegwerfen, sondern wiederverwerten, auch im Großen. Wenn man es klug plant, entsteht erst gar kein Abfall und man kann Dinge an anderer Stelle wieder sinnvoll einsetzen. (…)
Die Halle muss zwei Anforderungen erfüllen: Ausstellungshalle und Fahrzeughalle. Wie herausfordernd war das?
Nico Dürr: Oft hat man ähnliche Nutzungen, die man kombinieren muss. Aber diese Nutzungen sind komplett unterschiedlich. Am Anfang hatten wir eine einer Ausstellungshalle vor Augen, die später eine Fahrzeughalle werden sollte. Aber dann haben wir von hinten gedacht: Wir haben eine Fahrzeughalle, wie kann man daraus eine Ausstellungshalle für die Gartenschau machen? (…)
Die Mehrfach-Nutzung ist nachhaltig, die Materialien sind es vermutlich auch.
Michael Rath: Es war schnell klar, dass Holz hier sinnvoll ist. Es eignet sich hervorragend für Montage und Demontage und ist dabei noch ein nachhaltiger Baustoff. Die Fassade ist aus Lärchenholz, die Konstruktion aus Nadelholz, die Wandflächen sind mit OSB bekleidet. (…)“
(s’Abfallblättle, 6. Ausgabe, Juli 2025)








May-Britt Frank-Grosse, Chefredakteurin von BauNetz interior|design, bat unsere Geschäftsführerin und bdia-Vizepräsidentin Gabriela Hauser zum Interview: Es geht um den Beitrag der Innenarchitektur zur Bauwende, um die Frage, was sich politisch, wirtschaftlich und kulturell ändern muss und darum, was multidisziplinäre Zusammenarbeit mit Transformation zu tun hat:
„(…)Die Innenarchitektur hat sich in den letzten Jahrzehnten stark gewandelt, auch wenn die öffentliche Wahrnehmung oft hinterherhinkt. Früher galt sie als rein dekorativer Abschluss. Heute ist sie strategisch: Sie beginnt nicht am Ende, sondern am Anfang eines Projekts. (…)
Die Bauwende bietet die Chance, unsere Disziplin stärker zu positionieren. Wir müssen unsere Haltung klar kommunizieren: Innenarchitekten sind strategische Partner für Ressourcenschonung und Baukultur, nicht bloß Gestalter von Oberflächen. (…)“
Hier geht es zum ganzen Interview auf BauNetz id. Vielen Dank für das Gespräch!
Nicht nur in der Pflegebranche eine Frage, die sich viele angehende Bauherren stellen: Wie geht man an ein Neubau-Projekt heran und wie wird heute nachhaltig und wirtschaftlich gebaut?
2020 entstand in Dettingen unter Teck ein neues Pflegeheim mit angegliederter Tagespflege und Büro eines ambulanten Pflegedienstes. Unser leitender Architekt Nico Dürr und Auftraggeberin Viviane Rein, Leiterin der Pflegeinsel Dettingen, geben in diesem Interview Einblicke in den Prozess. Der Beitrag erschien im Mai in der CAREkonkret, einer deutschen Wochenzeitung für die stationäre und ambulante Pflege, die sich vor allem an Geschäftsführungen sowie Heim- und Pflegedienstleitungen richtet.

Unser Umbau des Hotelrestaurants und der Seminarräume im Erikson Hotel Sindelfingen wird im bdia Handbuch Innenarchitektur 2025/26 sowie in der diesjährigen Publikation der „Schönsten Restaurants, Hotels & Bars“ vorgestellt. Wir freuen uns über das Interesse und die Wertschätzung gegenüber der umfassenden Modernisierung, der wir die Räumlichkeiten unterziehen durften. Sie ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie man in partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Bauherrn einen Betrieb bereit für die Zukunft machen kann: indem die gewachsenen Werte des Familienhotels gesehen und behutsam in die Transformation mit einbezogen werden.

Das Branchenportal competitionline berichtet im Oktober 2024 ausführlich darüber, wie wir bei buerohauser den Generationenwechsel angegangen sind und wie Künstliche Intelligenz das Architekturbüro von heute verändert.
„(…)Heute können wir uns gar nicht mehr vorstellen, wie wir vor fünf Jahren so analog gearbeitet haben“, sagt Geschäftsführerin Gabriela Hauser. (…)
„(…) Die Herausforderung besteht darin, die richtigen Tools zu finden, die unser Leben erleichtern und effizient im Team zu implementieren. Wir müssen flexibel bleiben und neue Werkzeuge ausprobieren. Wenn sie nicht funktionieren, probieren wir etwas anderes. Wir müssen eine offene Haltung gegenüber dem ständigen Wandel entwickeln“, sagt Ruben Hauser. „Die Frage ist nicht, ob Wandel kommt, sondern wie wir damit umgehen. Der Ansatz, wenig zu ändern, um niemanden zu überfordern, ist falsch. Wir müssen lernen, mit Veränderungen zu leben, und Teams so resilient aufstellen, dass sie den Wandel bewältigen. (…)“
Der ganze Artikel, der auch Einblick gibt, welche Tools bei uns konkret in Verwendung sind, ist nach Login hier verfügbar.

In Ausgabe 5/2024 der Hotel + Technik wird unser Umbau von Restaurant und Seminarbereich des Erikson Hotel Sindelfingen auf vier Seiten ausführlich vorgestellt.
„Der Umbau des Restaurants und Tagungsbereichs im Hotel Erikson in Sindelfingen bei Stuttgart lief dank optimaler Verzahnung aller Gewerke wie am Schnürchen – und das bei einer „sportlichen“ Bauzeit von gerade mal fünf Wochen. (…)
Als Budget hatten sich die Bauherren ein Limit von 500.000 Euro gesetzt – und mit 486.000 Euro sogar unterschritten. (…) Dass sich diese (Investition, Anm. von buerohauser) aber gelohnt hat, zeigt sich nicht nur am positiven Feedback der Gäste, die so ein Design eher in einer Metropole wie Kopenhagen vermutet hätten, sondern auch an der gestiegenen Nachfrage im Mice-Bereich. (…)“
Weitere Informationen und Fotos zum Projekt finden sich hier.



Wir freuen uns über die Wiedereröffnung der Gemeindehalle in Wildberg-Sulz am Eck. Das Gebäude wurde von uns umfassend saniert und erhielt einen neuen Foyer-Anbau mit barrierefreiem Zugang. Der Schwarzwälder Bote berichtet in seiner Ausgabe vom 12. Juli 2024 von den Feierlichkeiten zur Einweihung.

Das Titelthema der Ausgabe 11/2024 des FOCUS Magazins lautet „Home oder Office? Kulturkampf im Büro. Deutschland streitet über die Zukunft der Arbeit“. Der Artikel beleuchtet das Thema von verschiedenen Seiten. Unser Co-Geschäftsführer Ruben Hauser beantwortet darin die Frage, wie das Büro der Zukunft aussehen muss, damit Beschäftige wieder Lust haben, ins Büro zu gehen. Hier ein Auszug:
„(…) Damit hybride Arbeit ganz ohne Zwang funktioniert, muss sich auch die Bürokultur selbst wandeln. Beschäftigte sollten idealerweise freiwillig und gerne in Präsenz arbeiten. Wie Unternehmen das erreichen können, weiß Ruben Hauser, Geschäftsführer des Innenarchitektur-Unternehmens buerohauser.
Er berät Firmen, die ihre Büroflächen um- oder neu gestalten wollen. Hauser hilft ihnen, sogenannte New-Work-Konzepte umzusetzen. Im Kern bedeutet das: Es gibt unterschiedliche Arbeitsorte für unterschiedliche Aufgaben. Die Angestellten können flexibel zwischen diesen Orten wechseln.



Wer konzentriert allein arbeiten möchte, zieht sich in eine ruhige Ecke zurück. Kleine Teams können in „Fokusräumen“ kreativ werden. Für den gemeinsamen Austausch gibt es Kaffee-Lounges. „Wir wollen einen Ort schaffen, an dem wir die Nachteile des Homeoffice ausgleichen und gleichzeitig dessen Vorteile einbinden können“, erklärt Hauser.
Beschäftigte sollen sich ebenso gut konzentrieren können wie zu Hause, beispielsweise in Telefonboxen und Rückzugsecken. Auch die Planung der Akustik ist entscheidend. Teppiche dämpfen. Flexible Raumteiler vermitteln ein Gefühl von Privatsphäre.
Gleichzeitig soll das Büro ein Ort der Begegnung sein, an dem Unternehmenskultur gelebt werde. Hauser spricht von „zwei Welten, die aufeinanderprallen“. Er beobachtet aktuell sowohl Unternehmen, die ihre Flächen verkleinern und verstärkt auf Remote-Arbeit setzen, als auch Unternehmen, die sich wieder in der Fläche vergrößern möchten. Für die meisten sei Homeoffice zumindest keine allein selig machende Lösung. (…)“