Zum Hauptinhalt der Webseite
01

Holzmodulbau ist unsere Leidenschaft

Wir glauben, dass Architektur dem Leben mehr Schönheit gibt, wenn Nachhaltigkeit und Qualität perfekt harmonieren. Holzmodulbauweise verbindet die guten Facetten des Materials Holz: Ressourcenschonend, kostengünstig, vielseitig einsetzbar, belastbar und gesund – wir lieben es, mit Holz zu bauen.

Bauen mit Holz ist kostengünstig

Kosteneinhaltung und Zeitmanagement liegen in unserer DNA. Beides wird durch Holzmodulbauweise stark begünstigt. Die Holzmodulbauweise zeichnet sich durch vorgefertigte und geschlossene Wand-, Decken- und Dachelemente aus, die an der Baustelle zu einem ganzen Gebäude zusammengefügt werden. Der hohe Vorfertigungsgrad der Holzmodulbauweise macht das Bauen mit Holz kostengünstig. Das bietet die Chance auf höhere Bauqualität bei niedrigeren Baukosten – und das alles bei individueller Planung. Module sind hier nicht als Standardbauteile im Sinne des Fertighauses zu verstehen. Wir planen jedes Modul gemäß der Baulage und der Wünsche unserer Bauherren und Kund*innen. 

Bauen mit Holz ist schnell, kostengünstig und gut für die Umwelt.

Zitat von Gabriela Hauser,

Innenarchitektin

Die Elemente werden unabhängig von Wetter und Jahreszeiten in einer Fertigungshalle produziert. Alles kann auf der Baustelle in Rekordtempo, in 1 bis 2 Tagen, montiert werden – schneller als bei klassischen Bauformen. Weil durch die innovative Vorfertigung keine Baufeuchte auf der Baustelle wochenlang austrocknen muss, verkürzt sich die Bauzeit. Hinzu kommt, dass durch eine vorherige Planung eine geringere Gefahr von Bauschäden besteht. 

Konstruktiv richtig eingesetzt ist Holz auch im Außenbereich sehr haltbar. Ein mit Holz gebautes Gebäude liegt über seine gesamte Lebensdauer in den Punkten Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung auf den Spitzenplätzen. 

Bauen mit Holz führt zu geringen Betriebs- und Recyclingkosten. Zusammen mit der hohen Wohn- und Arbeitsqualität sind Holzmodulbauten wesentlich wirtschaftlicher. Mit dem Unternehmen Mohab GmbH haben wir modulare Räume in Holzmodulbauweise entwickelt, die einzeln, aber auch aus mehreren Teilen zusammengeschaltet neue Lebens- und Wohnräume bieten. Ob Hotellobby, Büroraum oder Tiny House – die Mohabs stehen als Mobile Habitations überall schnell, leicht und modular einsetzbar zur Verfügung.

Aufbau eines Gebäudes in Holzmodulbauweise
Play
Aufbau eines Gebäudes in Holzmodulbauweise

Bauen mit Holz ist ressourcenschonend und aktiver Klimaschutz

Da Holz an sich ein nachwachsender Rohstoff ist, ist es nicht verwunderlich, dass die Ökobilanz dieses Baumaterials bereits im Herstellungsprozess herausragend ist. Ein Steinbau verbraucht in der Herstellung durchschnittlich dreimal so viel Energie. Für das Ernten, Sägen und weitere Bearbeiten von Holz ist der Energieaufwand laut dem Bund Deutscher Zimmermeister im Vergleich zur Herstellung von Stahl, Zement und Ziegeln, die unter sehr hohen Temperaturen erfolgt, sehr gering. 

Deutschland ist zu knapp einem Drittel mit Wald bedeckt. Der Holzvorrat liegt laut einer Erhebung der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e. V. von 2019 bei 3,58 Kubikmetern pro Hektar. Dem Informationsdienst Holz e. V. zufolge wachsen 80 Millionen Kubikmeter Holz jährlich nach, wobei die Holzernte bei 70 Millionen Kubikmetern liegt. Ein gutes Drittel dieser 70 Millionen würde ausreichen, um das gesamte Neubauvolumen in Holzbau zu realisieren. Das heißt: Es wachsen mehr Bäume nach als überhaupt gebraucht werden. Die gefällten und geernteten Bäume werden aufgeforstet, die Rohstoffquelle Holz und der CO2-Speicher bleiben erhalten.

Das Treibhausgas CO2 trägt nachweislich zur Erderwärmung bei. Die Baubranche hat weltweit einen Anteil von 11 % an den CO2-Emissionen

Beim Bauen mit Holz wird kaum Treibhausgas freigesetzt. Schließlich bleibt das CO2 im Holz gebunden. Das liegt daran, dass Bäume für die Photosynthese nicht nur Sonnenenergie brauchen, sondern auch viel CO2. Holz bindet CO2 wie folgt: Das CO2 wird durch den Baum in Sauerstoff (O2) und Kohlenstoff (C) zerlegt. Den Sauerstoff gibt er an die Atmosphäre ab, den Kohlenstoff hingegen baut ein Baum in die Molekülstruktur seines Holzes ein. Erst wenn es Holz als Material nicht mehr gibt, es z. B. verbrannt wird, wird der Kohlenstoff wieder freigesetzt und verbindet sich mit den Sauerstoffelementen in der Luft: Wieder entsteht CO2. Wichtig für den Klimaschutz ist es also, dass Holz als Holz erhalten bleibt, z. B. als Holzhaus.

Das Bauen mit Holz hat weitere Vorteile: Es sorgt für einen reduzierten Wärme- und Energieverbrauch. Holz ist ein ausgesprochen schlechter Wärmeleiter und reflektiert Wärmestrahlung. So bleibt es im Sommer angenehm kühl und im Winter mollig warm.  

Bauen mit Holz ist aktiver Klimaschutz. Somit sind 50 bis 70 % oder gar 90 % CO2-Einsparungen gegenüber konventionellen Baumethoden möglich. 
Hinzu kommt, dass Holz durch seine extrem guten Dämmeigenschaften den Bau von Passivhäusern, die am weitesten entwickelte Form des Niedrigenergiehauses, begünstigt. Damit wird die Umwelt gleich mehrfach geschont.

Die vielseitige Einsetzbarkeit und die herausragende Materialeigenschaft von Holz überzeugen

Es gibt ein enormes Angebot an Hölzern und Holzbauformen. Verschiedenste speziell aufbereitete Holzarten (ob Tanne, Fichte, Kiefer, Lärche, Buche oder Eiche) und Elemente für Skelett-, Rahmen- und Massivholzbau und jeden Einsatzzweck vom Tragwerk bis zur Fassade lassen eine Vielfalt von Gebäuden entstehen. Spannweiten von 250 Metern ohne Stützen sowie enorme Bauhöhen von 100 Metern und mehr sind möglich. 

Holz ist stabil, druckfest und haltbar wie Stahl und Beton. Im Brandfall ist ein Holzhaus sehr lange formstabil. Die hohe Elastizität macht Holz zudem sehr erdbebensicher. Ein Gebäude bzw. Bauwerk aus Holz ist präziser als alles andere. Fenster, Fugen, Türen, Elektrik, Installationen: Alles passt perfekt und auf Anhieb dank intelligenter Planung und Vorfertigung. 

Holz hat viele positive Materialeigenschaften, die sich auf unser Wohlbefinden auswirken.

Durch diese Materialeigenschaften kann man mit Holz die kühnsten Entwürfe realisieren – hochwertig und massiv. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Hinzu kommt, dass Bauen mit Holz gesünder ist: Die Lebensqualität und Gesundheit von Menschen, die in Gebäuden aus Holz leben und arbeiten, ist besser. Holz atmet und reguliert auf natürliche Weise das Raumklima und die Luftfeuchtigkeit. 

02

Sieben Gründe für das Bauen mit Holz

Wir haben Jahrzehnte Erfahrung im Bauen mit Holz. Es ist an der Zeit für ein Plädoyer.

Wir lieben diese Bauweise, sehen die wunderbaren Vorteile und haben sehr viele gute Erfahrungen damit gemacht. Nun entschärfen wir sieben Antithesen, die uns immer noch regelmäßig in Form von Vorbehalten gegenüber dem Bauen mit Holz begegnen:

Das Bauen mit Holz ist schnell

Die Vorfertigung der Wand-, Decken- und Dachelemente findet in witterungsunabhängigen Fertigungshallen statt. Somit ist die Produktion kontrollierbar und nicht vom Wetter abhängig.

Der hohe Vorfertigungsgrad der Holzelemente ermöglicht außerdem eine schnellere Bauzeit vor Ort, so dass von der Fundamentierung bis zur Fertigstellung des Innenausbaues eine extrem kurze Bauzeit vorgewiesen werden kann. Die Montage der vorgefertigten Wand- und Deckenteile kann bei einem Wohnhaus, unabhängig von der Jahreszeit, innerhalb von ein bis zwei Tagen erfolgen und ist damit die wesentliche Voraussetzung für eine sehr kurze Bauzeit. Dazu kommt, dass keine Baufeuchte entsteht, die lange austrocknen muss. Durch die Vorfertigung gibt es letztendlich auch noch eine viel geringere Gefahr von potenziellen Bauschäden.

Das Bauen mit Holz ist gesund

In den letzten Jahrzehnten hat sich sehr viel im Bereich Holzbau getan. Die Fakten sind: Holz atmet, nimmt Feuchtigkeit im Raum auf, wirkt wie ein Luftfilter, ist antibakteriell und an der Oberfläche bilden sich keine Schimmelpilze. Holz hat an der Rauminnenseite die annähernd gleiche Oberflächentemperatur wie die Raumluft und macht hohe Winddichtigkeit möglich. Dadurch ist eine künstliche Kühlung nicht notwendig. Holz erwirkt ein natürliches Wohnklima und bietet eine Grundlage für allergiefreies Bauen.

In der Summe ergeben diese Eigenschaften ein hohes Maß an Wohlbefinden und wirken sich auf die Benutzer des Gebäudes aus. Ein Beispiel aus eigener Erfahrung: Die Krankheitsquote im Neubau des Büros von hauserpartner, das in Holzbauweise errichtet wurde, ist seit dem Einzug im Jahr 2011 drastisch gesunken.

Das Bauen mit Holz ist kostengünstig

Die Voraussetzung für den modernen Holzbau ist der intelligente Einsatz von modernen Holzkonstruktionen in modularen Einheiten mit hohem Vorfertigungsgrad. Auswertungen von über 200 Holzbauten der letzten 20 Jahre im Büro hauserpartner ergaben durchweg angemessene Kostenergebnisse. Sie sind im Vergleich zu anderen Konstruktionsmaterialien weitgehend kostenneutral.

Das Bauen mit Holz bietet ein positives Innenraumambiente

Aufgrund des Farbtones, der Maserung und der Haptik steht Holz für Wohnlichkeit, Behaglichkeit und Wärme. Es ist ein lebendiger Baustoff mit optischer Wirkung. Strudel, Wirbel und gewisse Unvollkommenheiten sind sichtbar. Das sind aber reizvolle Merkmale und lassen uns deutlich die Natur wieder erkennen. Auch in der haptischen Wahrnehmung ist das Material Holz sehr beliebt. Es ist warm und weich und wirkt sich positiv auf unseren Geruchssinn aus.

Das Bauen mit Holz ist zeitgemäß und modern

Neu entwickelte Holzprodukte, wie z. B. von Lignatur, ermöglichen großflächige, glatte Deckenoberflächen. Innovative Oberflächenbearbeitung, wie z. B. Bohrungen, Schlitzen und Absorptionsplatten, ergeben eine lebendige Ästhetik und zugleich eine hohe Schallabsorption.

Die Modernität im Holzbau besteht darin, dass das Zusammenwirken der Anforderungen wie Statik, Brandschutz, Ästhetik, Ökologie und Raumakustik mit den Mitteln einfacher Holzbauelemente ganzheitlich gelöst werden kann. Dazu ermöglichen zeitgemäße Produktions- und Montagetechniken eine hohe Maßhaltigkeit.

Das Bauen mit Holz ist nachhaltig und von langer Dauer

Bei der Beständigkeit kann sich Holz mit jedem bekannten Baustoff leicht messen. Selbst bei extremen Klimabedingungen gibt es nichts Vergleichbares.

Einige Beispiele: Bauernholzhäuser im Schwarzwald oder in den Alpenregionen haben eine Lebensdauer von mittlerweile schon über 250 Jahren. Fassadenschindeln in Fichte können 60 bis 80 Jahre lang eingesetzt werden. Dachschindeln (15 mm gespalten und dreifach gedeckt) in Tanne oder Lärche haben eine Lebenszeit von ca. 80 Jahren.

Holz ist vollständig verwertbar, sehr energiesparend bei der Herstellung und schließt den CO2-Kreislauf. Wer mit Holz baut, reduziert den CO2-Wert und trägt aktiv zu einem besseren Raum- und Weltklima bei. Holz ist ein natürlicher und nachwachsender Rohstoff.

Das Bauen mit Holz fördert den positiven Umgang mit allen Beteiligten

Die maximale Vorfertigung der Wand-, Decken- und Dachelemente erfordert einen besonders gut abgestimmten Planungs- und Ausführungsprozess.

Verschiedene Betriebe müssen frühzeitig kommunizieren und begegnen sich durch den gemeinsamen und geordneten Arbeitsablauf.

Der Umgang mit Holz führt zur Freisetzung von Potenzial und der Entstehung von Teamgeist, sowohl für die Planer*innen als auch für die Ausführenden. Das Planen und das Ausführen von modernen Holzkonstruktionen bedarf höchster Kompetenz.

Zusammen mit unserem Partner ProHolz Baden-Württemberg fördern wir das Bauen mit Holz.

Ähnliche Projekte

Erfahren Sie mehr über unsere Projekte und unsere Arbeitsweise.

Alle Projekte