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Als Architekt*innen, Designer*innen und Ingenieur*innen fragen wir bei jedem Projekt aufs Neue: Wie gestalten wir diese Lebensräume, um sie zukünftig auch nachhaltig zu beleben? Wie arbeiten und entspannen wir uns, wie treffen wir Freund*innen, Kolleg*innen und Familie oder gehen Freizeitaktivitäten nach? Wie bewegen wir uns in privaten und öffentlichen Räumen, auf dem Land und in der Stadt? Wie bauen wir aus Liebe zu Mensch, Natur und Architektur?

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Bauen, Ressourcen und Umwelt

Als Insider der Baubranche wissen wir, dass wir hier selber direkt und durch unser Handeln von Beginn an zu einer lebenswerten (Um)Welt beisteuern können. Wir glauben, dass Architektur dem Leben mehr Schönheit gibt, wenn Nachhaltigkeit und Qualität perfekt harmonieren.
Wie auch der Verband der Deutschen Bauindustrie e. V. denken wir, dass „Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschutz in der Planungsphase beginnen und angemessene Rahmenbedingungen brauchen!”1

Folgende Fakten stehen laut dem Bundesumweltamt zum Thema Umweltzustand und Ressourcen fest:

Bau- und Abbruchabfälle machen den Löwenanteil der Abfallproduktion aus

2018 waren es in Deutschland 228 Mio. t von 417 Mio. t insgesamt. Von den 228 Millionen Tonnen Bau- und Abbruchabfall sind ca. 85 % Boden und Steine.2

„Der Abfallgruppe der ‘Bau- und Abbruchabfälle (einschließlich Straßenaufbruch)’ kommt eine Schlüsselrolle für eine geschlossene Kreislaufwirtschaft zu. Sie machte im Jahr 2018 mit rund 228,1 Mio. t den Großteil (54,7 %) des Brutto-Abfallaufkommens aus. Den größten Anteil an dieser Abfallgruppe hat der Bodenaushub, der mit 85 % überwiegend verwertet wurde. Auch die restlichen mineralischen Bauabfälle wurden zu einem erheblichen Teil verwertet. Die Entwicklung der Bau- und Abbruchabfälle verlief weitgehend parallel zur konjunkturellen Entwicklung im Baugewerbe.“3

Es existiert immer mehr Baumüll

Stetige Zunahme der Bau- und Abbruchabfälle (2013–2018 von 199.000.000 Tonnen auf 228.000.000 Tonnnen)4

Mineralische Baumaterialien, z. B. Sand, können nicht nachwachsen. Das Recycling ist sehr aufwendig

Ein besonderer Aspekt ist, dass dieser mineralische Baumüll, also Mutterboden und Aushub, Steine, Beton, Ziegel etc., aus Rohstoffen besteht, die nicht nachwachsen können. Dieser Anteil an Baumüll ist der größte. Er wird zwar stark recycelt, die Wiederaufbereitung zur Wiederverwendung als z. B. Beton ist dennoch sehr aufwendig und verbraucht auch zusätzlich Wasser. Laut Hauptverband der Deutschen Bauindustrie liegt das „Ziel der Akzeptanz des Einsatzes von Recyclingbaustoffen noch in weiter Ferne.“5

Bauen wird teurer, weil die Entsorgung teurer wird

„Damit haben sich die Entsorgungskosten zum Baukostentreiber entwickelt. Aufgrund unausgewogener Rahmenbedingungen für das Recycling und die Verwertung von mineralischen Bauabfällen einerseits und schwindender Deponiekapazitäten andererseits wird sich der Kostenanstieg fortsetzen.“6

Das sind nur vier Gründe, warum wir denken, dass sich die Suche nach nachhaltigen Formen des Bauens lohnt. Daher engagieren wir uns für die Verwendung von nachhaltigen und nachwachsenden Materialien wie Holz. Holz bindet durch den Wachstum des Baumes und die Photosynthese CO2. Dabei arbeiten wir überwiegend mit regionalen Herstellern zusammen.

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Wir fangen bei uns selbst an: #grünesarchitekturbüro

Wir haben den Prozess #grünesarchitekturbüro aus Überzeugung gestartet gehen Schritt für Schritt auf diesem Weg weiter.

Ansprechpartner

Ruben Hauser

Beratung, Innovation, New Business

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