
Neubau eines Medizinischen Versorgungszentrums: Ein Haus der Begegnung

Machbarkeitsstudie mit Konzept für Gesundheit, Gastlichkeit, Mobilität

Umbau, Sanierung und Erweiterung Rathaus Neuried

Wohnen und Lernen im Studierendenwohnheim Künzelsau
Der naturwissenschaftliche Campus der Hochschule Heilbronn braucht ein neues Studierendenwohnheim in Künzelsau. Für das neue Gebäude sind die Aspekte der städtebaulichen Einbindung, der Funktionalität und der Nachhaltigkeit von besonderer Bedeutung.
Der naturwissenschaftliche Campus der Hochschule Heilbronn braucht ein neues Studierendenwohnheim in Künzelsau. Für das neue Gebäude sind die Aspekte der städtebaulichen Einbindung, der Funktionalität und der Nachhaltigkeit von besonderer Bedeutung.
Ausgangslage
Im Großraum Berlin wird ein neuer sozialer und medizinischer Mittelpunkt geplant. Das Ziel des Projekts geht weit über die reine Versorgung hinaus: Es sollen nachhaltige und zukunftsweisende Räume mit „Herz und Seele“ geschaffen werden, die als Initialzündung für eine umfassende Quartiersentwicklung dienen. Die Aufgabe besteht darin, vielfältige Funktionen – von medizinischer Versorgung über Kinderbetreuung bis hin zu Gastronomie und Gewerbe – an einem Ort zu bündeln und so einen lebendigen Anlaufpunkt für alle Generationen zu schaffen.
Konzept & Umsetzung
Der Entwurf für das Medizinische Versorgungszentrum (MVZ) folgt der Vision einer „Humanen Architektur“, die das Miteinander fördert. Das Gebäude fungiert als „Haus der Begegnung“, das Gemeinschaft und Versorgung vereint. Auf vier Geschossen werden die Funktionen vertikal so gegliedert, dass gezielte Synergien entstehen: Während die medizinische Versorgung mit Fachärzten und Pflegediensten den Kern bildet, sorgen eine Kita, ein Quartierstreff und flexible Gewerbeflächen für Belebung.
Besonderes Augenmerk liegt auf der Aufenthaltsqualität: Eine offene, einladende Atmosphäre prägt den Entwurf. Ein Café im Eingangsbereich des MVZs, ein Multifunktionsraum für Workshops und eine dedizierte „Etage der Begegnung“ laden zum Verweilen und Austausch ein. Barrierefreiheit im gesamten Gebäude ist dabei selbstverständlich. Ein ganzheitliches Mobilitätskonzept mit fußgänger- und radfahrerfreundlicher Infrastruktur rundet die Planung ab.
Nachhaltigkeit & Gemeinschaft
Zukunftsfähigkeit zeigt sich hier in der Flexibilität: Die Grundrisse sind so konzipiert, dass Vermietflächen und Co-Working-Spaces langfristig auch umgenutzt werden können. Neben einer hohen Energieeffizienz und bewusster Materialwahl steht vor allem die soziale Nachhaltigkeit im Fokus. Durch die enge Verzahnung von medizinischer Versorgung und sozialem Leben entsteht ein Gebäude, das nicht nur funktional ist, sondern einen echten Mehrwert für die Gemeinschaft bietet.




Ausgangslage
In einer Mittelstadt in Nordrhein-Westfalen wurde eine umfassende Machbarkeitsstudie für ein neues, multifunktionales Gebäudeensemble entwickelt. Die anspruchsvolle Aufgabe bestand darin, auf rund 17.000 m² Bruttogeschossfläche ein vielseitiges Raumprogramm zu vereinen: einen Kopfbau mit modernen Büroflächen und einem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ), ein Hotel sowie eine Tiefgarage. Eine besondere Herausforderung des Projekts lag darin, die stark variierenden Anforderungen der unterschiedlichen Zielgruppen zu bedienen und dabei die städtische Straßensituation mit ihren Zu- und Abfahrten logistisch optimal zu lösen.
Konzept & Umsetzung
Der Entwurf gliedert das Ensemble in drei funktional durchdachte Bereiche. Der Kopfbau dient als Zentrum für Gesundheit und Arbeit: Um die Verkehrsflüsse ideal zu steuern, werden die Eingänge seitlich am Vorplatz angeordnet und das Treppenhaus zum ruhigen Innenhof ausgerichtet. Das MVZ erhält einen eigenen, diskreten Empfangsbereich. Ein architektonischer Rücksprung im fünften Geschoss verleiht dem Gebäude nicht nur eine besondere Note, sondern ermöglicht auch die Einrichtung von Terrassenflächen.
Das Hotel legt den Fokus auf maximalen Komfort und Inklusion. Eine eigene Vorfahrt ermöglicht ein wettergeschütztes Ankommen. Im Inneren setzen großzügige Flure und insgesamt 12 barrierefreie bzw. rollstuhlgerechte Zimmer pro Etage einen hohen Standard. Ein multifunktionaler Co-Working- und Meeting-Bereich im fünften Obergeschoss fördert zudem den Austausch zwischen Reisenden und Gästen.
Resilienz und Flexibilität
Die Zukunftsfähigkeit des Projekts zeigt sich in der hohen Flexibilität und einem starken Fokus auf die Verkehrswende. Die Grundrisse der Büroetagen sind so konzipiert, dass die Mittelzone unterschiedlichste Raumaufteilungen – vom Open-Space bis zum Einzelbüro – zulässt. Nachhaltige Mobilität wird durch eine direkt im Erdgeschoss integrierte Fahrradgarage mit 40 Stellplätzen gefördert. Auch die moderne Tiefgarage ist auf die Zukunft ausgerichtet: Sie wird umfassend mit E-Ladestationen ausgestattet und bietet mit 2,60 m breiten Stellplätzen sowie optimal platzierten Behindertenparkplätzen für MVZ-Besucher maximalen Komfort.







Ausgangssituation/Idee
Unser Beitrag beim Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb zum Umbau, Sanierung und Erweiterung Rathaus Neuried.

Ein Ensemble aus 3 bestehenden Baukörpern soll zu einer Einheit verbunden werden. Als Herzstück und Bindeglied dient hierfür ein transparent ausgebildetes Foyer.
Inmitten in Altenheim, einem Ortsteil der Gemeinde Neuried im Ortenaukreis, soll das bestehende Dreierensemble aus Rathaus, Bauamt und Bürgerbüro zu einem gesamtheitlichen Gebäudekomplex umgestaltet werden.
Aktuell erfolgt die interne Zuwegung zwischen den drei Häusern ausschließlich übers Freie. Die Orientierung ist unübersichtlich und schwierig gestaltet und die barrierefreie Nutzung nicht abbildbar. Die bestehenden Gebäude haben jeweils unterschiedliche Geschosshöhen und die Zugangssituationen befinden sich auf verschiedenen Höhenniveaus.

Die Entwurfsidee sieht es vor, sowohl eine klare Gebäudestruktur für optimierte innere Abläufe, als auch eine städtebaulich angepasste Figur mit klar definierten Außenräumen zu schaffen.
Konzept
Das Gebäude Friedrichstraße 4 wird um ein Tiefgaragenraster verlängert und durch die Neubelegung mit den Funktionen Bürgerbüro im Erdgeschoss und Sitzungssaal im Obergeschoss zum “Haus des Bürgers”. Das vorhandene Dachgeschoss wird rückgebaut und das Obergeschoss auf das Niveau Friedrichstraße 2 angehoben.

Durch die Ausformulierung eines verbindenden Foyers als transparenter Baukörper erfolgt die Haupterschließung nun zentral über dieses neue Herzstück. Von hier ergeben sich Durch- und Ausblicke in den geschützten Garten im nordwestlichen Teil und zum neu gestalteten Vorplatz. Eine städtebaulich klare Ankommenssituation wird geschaffen und ein neuer Haupteingang entsteht.

Die Barrierefreiheit ist durch einen neuen, im Rathaus verorteten Aufzug gegeben und die Flächen werden durch neu eingeteilte Funktions- und Raumverteilungen optimal genutzt.

Idee / Ausgangslage
Unser Beitrag beim Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb zum Neubau eines Studierendenwohnheims in Künzelsau.
Das neue Studierendenwohnheim soll in unmittelbarer Nachbarschaft der Hochschule und der bereits bestehenden Mensa mit ca. 80 Plätzen errichtet werden.
Für den Neubau auf einer Fläche, teilweise als ausgewiesene Überflutungsfläche, sind die Aspekte der städtebaulichen Einbindung, der Funktionalität und der Nachhaltigkeit von besonderer Bedeutung.

Konzept
Unser Konzept sieht zwei nach Ost-West orientierte Riegel mit je 3 Obergeschossen, verbunden durch eine außenräumlich gestaltete Brücke vor. Barrierefreie Nutzung wird über die Erschließung im Erdgeschoss gewährleistet.

Die Ausrichtung des Gebäudes richtet sich, neben den einzubeziehenden Gegebenheiten wie Trafogebäude, Schuppen und denkmalgeschütztes Nachbarhaus, an weiteren Faktoren aus:
am Sonnenverlauf, der Blickachse von Wald zu Wald über den Fluss Kocher hinüber und an der Zuwegung, die wir über die nördlich verlaufende Straße konzipieren.

Der Entwurf plant 72 Einzelapartments von 16-19m2 und vier Apartments für Alleinerziehende mit Kind oder für Personen mit einer Behinderung à 25m2 ein. Ein Lernraum, ca. 15 m2, befindet sich auf jedem Obergeschoss in der die beiden Hauptkörper verbindenden Brücke. Der Gemeinschaftsraum mit Küche und der Musikraum befinden sich, wie auch die Verwaltungsräume, z.B. Hausmeister- und EDV-Räume, im Erdgeschoss.
In den drei oberen Geschossen befinden sich die Apartments und jeweils ein Lern- und Putzraum. Durch eine vergrößerte Grundfläche erhalten diese Geschosse mehr Platz. Die Obergeschosse stehen auf Stelzen, um vor Überflutung zu schützen.
Der zu erhaltende Nußbaum wird als Treffpunkt einbezogen und steht nordwestlich vom Gebäudekomplex. Das Freiraumkonzept sieht weitere Baumpflanzungen zur Verschattung und Verbesserung der Raumluft vor: Im ersten Brückengeschoss ist man im Lernraum umgeben von Bäumen, die durch einen der Lufträume im Brückenteil emporwachsen. Weitere abwechselnd versetzte Lufträume sorgen für Luftzirkulation und eine offene, integrative und kommunikative Atmosphäre.




















