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In zwei unabhängigen Bauabschnitten wurde die Herberge Bodenseehof saniert und modernisiert.

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Neue Fenster, neue Möbel, neue Optik.

Nach einer umfassenden Sanierung im Jahr 2011, erstrahlt die südliche Fassade des Bodenseehofs in neuem Glanz. Wo vorher kleine, schmale Fenster die Sicht einschränkten, hat man nun einen offenen Blick über die umliegende Natur und den Bodensee. Gleichzeitig ist auch der Wohlfühlfaktor im Gebäude durch eine neue Innenraumgestaltung gestiegen.

Ausgangspunkt

Das Bettenhaus des Bodenseehofs aus dem Jahre 1965 musste dringend energetisch und auch optisch saniert werden. buerohauser entwickelte zunächst einen Masterplan für das ganze Gelände und nahm dann gemeinsam mit der Bauherrschaft als ersten Schritt die Sanierung des Bettenhauses in Angriff. Fassade, Dach und Inneneinrichtungen wurden modernisiert und teilweise komplett erneuert.

Konzeption und Umsetzung

Die Südfassade mit den bisher ungedämmten Balkonen erhielt eine völlig neue Architektur durch neue große Glas-Schiebeelemente. Die Balkone werten jetzt als Sitzecke jedes Zimmer auf und der Blick zum See und den Bergen ist durch die bodentiefen Elemente ungetrübt. Zur Beschattung wurden Raffstoren außen eingebaut und jedes Schiebeelement erhielt einen hochwertigen Insektenschutz. Eine komplette Sanierung des Daches mit neuer Aufdachdämmung und Titanzink-Stehfalz-Eindeckung, sowie das neue Wärmedämm-Verbundsystem, vervollständigen die energetische Sanierung. Schlussendlich wurden noch die Flure in verschiedenen Farbspielen neu gestaltet.

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Neues Foyer

Der Bodenseehof verfügt nach dem Umbau der Büroräumlichkeiten jetzt auch über ein großzügiges Foyer. Helles, warmes Fichtenholz begrüßt die Besucher.

Ausgangspunkt

Im Jahr 2011 hatte buerohauser für den Bodenseehof bereits die Sanierung des Bettenhauses nach energetischen Gesichtspunkten realisiert. Nun stand die Erweiterung der Büroräumlichkeiten an. Gleichzeitig sollte ein lichter Eingangsbereich mit Foyer geschaffen und dem Bodenseehof damit ein neues Gesicht gegeben werden.

Konzeption und Umsetzung

Der existierende Bestand sollte aufgestockt werden. Nach eingehender Überprüfung stand für buerohauser schnell fest, dass im Hinblick auf Kosten und Aufwand des Projekts möglichst wenig am Bestand geändert werden sollte. Stattdessen wurde eine Erweiterung mit drei Baukörpern geplant und innerhalb eines Jahres umgesetzt: Das bestehende Pultdach wurde verlängert und ein viertelgerundeter Korpus angeschlossen.

Das Ensemble endet mit einer Verlängerung des Korpuses, den das Bestandsgebäude vorgibt. Der abgerundete Korpus ist gleichzeitig eine Gegenbewegung zur konvexen Straße. Er ist bewusst ganz transparent gestaltet, um den Bodenseehof nach außen hin zu öffnen.

Konstruktion und Material

Dem Bauherrn war das Thema nachwachsender Rohstoffe sehr wichtig, was sich an verschiedenen Stellen im Projekt widerspiegelt. So wurde der Anbau in Holzmodulbauweise gefertigt, und auch im Innenraum ist das Material Holz unübersehbar:

Das Ergebnis

Der Bodenseehof verfügt nun über ein großzügiges neues Foyer, was es in dieser Form zuvor nicht gab. Durch den Einsatz des Holzes herrscht wie vom Bauherrn gewünscht eine herzliche und warme Willkommensatmosphäre im Eingangsbereich.

Gruppen oder Einzelpersonen können richtig empfangen werden und haben die Möglichkeit, sich im Foyer auch aufzuhalten. Es gibt genügend Platz für einen Empfang, Mitteilungen und die Flyer-Präsentation.

Ebenfalls entstanden sind sechs neue, helle Büros für die Mitarbeiter des Bodenseehofs sowie ein neuer Seminar- und Besprechungsraum.

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