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In unserem Podcast neues bauen dreht sich im Juni alles um das Thema der Stunde: KI. In der vierteiligen Reihe „neues bauen mit KI – Wie KI die Architekturwelt verändert“ beleuchtet Ruben Hauser gemeinsam mit spannenden Gäst:innen die Chancen und Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz für die Baubranche aus unterschiedlichen Blickwinkeln.

Den Auftakt der Schwerpunkt-Reihe macht Florian Scheible, CEO von Schöne Neue Welt Ingenieure. Er spricht u.a. über die bedeutende Rolle von Trainingsdaten für KI-Modelle und gibt einen interessanten Einblick in die Arbeit der Architektenkammern, die das Thema KI seit Jahren begleiten. Es geht außerdem um den EU AI Act, der seit März 2024 in Kraft ist, und darum, welchen Einfluss dieser auf deutsche Planer:innen haben kann.

Hier geht es zur ersten Folge der Reihe: „neues bauen mit KI – Wo steht die Baubranche in Sachen KI? // Florian Scheible von Schöne Neue Welt Ingenieure„.

In der zweiten Folge teilen die Architekt:innen Hannes Ehrminger und Arlena Trück ihre praxisnahen Erkenntnisse aus der KI-Arbeitsgruppe von buerohauser. Die Arbeitsgruppe experimentiert mit KI-Tools und testet Anwendungsfälle für die konkrete Arbeit im Team. Die beiden sprechen über die Herausforderungen beim Erstellen der Aufgabenstellungen für das Tool, der sogenannten Prompts, und über ihre Herangehensweise bei der Nutzung von KI-basierten Tools.

Hier geht es zur Folge: „neues bauen mit KI – Wie macht mein KI-Tool, was ich von ihm will? // Hannes Ehrminger & Arlena Trück, buerohauser„.

In Folge drei beschreibt Architekt und Interior Designer Fabian Freytag von FABIAN FREYTAG STUDIO den Einfluss von KI auf seinen kreativen Prozess und die Vorteile von ergebnisoffenem Arbeiten. Es geht um die Anfänge seiner beruflichen Laufbahn in Berlin, um das Gefühl nach seiner ersten KI-generierten Kreation und um seinen ganz eigenen Stil, sich auf keinen Stil festzulegen.

Hier geht es zur Folge: „neues bauen mit KI – Wie fördert KI meine Kreativität? // Fabian Freytag„.

Wir wünschen viel Spaß beim Anhören!

Wir freuen uns über die Nominierung von Gabriela Hauser für den INsider Award 2024.

Seit 2008 ehrt der INsider Award, eine Initiative von Ege Carpets und AIT/AIT-Dialog, jährlich eine herausragende persönliche Leistung in der Innenarchitektur. Prämiert wird der oder die beste Innenraumgestalter:in des jeweiligen Jahres. Die Teilnehmer:innen des INsider Awards werden jedes Jahr durch den Schirmherrn und die Leserschaft der AIT/AIT-Dialog nominiert. Die Preisverleihung findet am 12. Juni in Maastricht statt.

Wer sind die erfolgreichsten Wettbewerbsbüros in Deutschland? Dieser Frage geht das competitionline Ranking jedes Jahr aufs Neue auf den Grund und veröffentlicht sie in einer Bestenliste. Wir freuen uns, für das Jahr 2023 den 22. Platz zu belegen!

In die Bewertung sind alle Wettbewerbe und Vergabeverfahren geflossen, an denen wir 2023 erfolgreich teilgenommen haben. Dabei sind Projekte wie die Erweiterung Parkdeck in Nagold zu einem Mobilitätshub, die Sanierung und Erweiterung des Kinderhauses St. Vinzenz und Neubau einer Kinderkrippe mit Parkdeck in Sinzheim sowie die Generalsanierung der Werkrealschule Altensteig Architektur und Tragwerksplanung.

Hier geht es zur Übersicht unserer Wettbewerbe und weiterer Vergabeverfahren.

competitionline-Ranking für Architektur 2023 -Urkunde für buerohauser

Wir konnten kürzlich das Richtfest eines unserer Herzensprojekte feiern – der Massivholzbau für das Pfrondorfer „Neschtle“ wurde erfolgreich und pünktlich erstellt. Das gemein­schaft­liche Senior:innen-Wohn­projekt soll dank groß­zügiger Kontakt­flächen der zuneh­menden Verein­samung entgegenwirken. Die Idee des „Neschtles“ ist die eines Haus­tausches mit gegen­seitigem Nutzen: Der barriere­freie Neubau mit acht Appartements ermöglicht Senio­r:innen einen selbst­bestimmten Umzug aus dem zu groß gewor­denen Haus, in das dann Familien einziehen können. Der modulare Holzbau aus Fichten und Weiß­tannen aus dem Schwarz­wald ist dabei nachhaltig und zahlt sich auch wirtschaftlich aus. 

Wir sind dabei für die Architektur verantwortlich und stießen gemeinsam mit der nestbau AG, dem Team von EURBAN Limited, der Zimmerei, der HolzBauWerk Schwarzwald GmbH und dem Ersten Bürgermeister der Stadt Tübingen, Cord Soehlke, und seinem Team an.

Die Bedeutung dieses Projektes im Zusammenhang mit der Wohnungsnot und der Klimaagenda wurde von nestbau-Geschäftsführer Gunnar Laufer-Stark in seiner Rede beim Richtfest hervorgehoben und von Cord Soehlke in seiner anschließenden Ansprache nochmal bekräftigt. 

Der Höhepunkt der Feier war der Richtfest-Spruch der Zimmermannsgruppe von Nathanael Tjhen in traditioneller Zimmermannstracht. Das CLT-Gebäude wurde – natürlich – mit einem farbenfroh geschmückten Baum gekrönt.

Wir freuen uns auf die nächsten Bauschritte und die Fertigstellung Ende 2024.

Wir sprechen heute mit Natalie Ziesemer, Leitende Innenarchitektin bei buerohauser, über die Konzepte von New Work und Hospitality, über persönliche Herzensthemen und Herausforderungen im Arbeitsalltag. Sie verrät dabei, was die Hauptwerkzeuge ihrer Arbeit sind, warum sie hitzigen Diskussionen im Team etwas abgewinnen kann und wie bei buerohauser das „Ideenpolster“ anwächst. Viel Spaß beim Lesen!

1. Natalie, du bist seit November 2022 Leitende Innenarchitektin bei buerohauser. Wie kam es dazu und was sind deine Schwerpunkte?

Ich kam 2020 zu buerohauser, als sich das Team unabhängig von der Pandemie bereits im kurz zuvor angestoßenen Transformationsprozess befand: Digitalisierung, Generationenwechsel, Staffelstabübergabe – große Themen, die die Geschäftsleitung mit viel Mut und Behutsamkeit auf den Weg gebracht hat. Das hat mich sofort begeistert.

Unsere Geschäftsführerin Gabriela kenne ich schon seit unseren gemeinsamen Anfangszeiten in jungen Berliner Innenarchitekturbüros. Als sie mich dann fragte, ob ich bei buerohauser mehr Verantwortung übernehmen möchte, war ich sofort Feuer und Flamme.

Von Berlin aus kümmere ich mich nun zusammen mit meinen Kolleg:innen standortübergreifend um alle innenarchitektonischen Themen. Unser Fokus liegt dabei auf Büro- und Hotelbauten, Restaurants, öffentlichen Pflege- und Sporteinrichtungen sowie Bildungs- und Kulturzentren. Aber auch kleinere Wohnprojekte gehören zu unserem Spektrum, was mich immer besonders freut, da ich so meine alte Leidenschaft für den hochwertigen, privaten Innenausbau nicht aus dem Blick verliere.

2. Zwei der Schwerpunktthemen im Bereich Innenarchitektur bei buerohauser sind New Work und Hospitality – was haben diese beiden Sphären gemeinsam?

Besonders spannend finde ich, wie sich New Work gerade auf andere Themen überträgt – einige davon habe ich eben schon genannt. Wir bekommen immer wieder Anfragen zur Vernetzung von Arbeits- und Lebenswelten und deren gestalterischer Umsetzung. 

Da ist Hospitality ein ganz wichtiger Aspekt. Wie schaffe ich im Arbeitskontext einen Ort, an dem die Menschen gern verweilen, der sie optisch willkommen heißt, der ihnen Energie gibt, der sie stärkt?

Das sind Grundfragen, die wir uns jedes Mal neu stellen, denn jeder Kunde und jeder Ort ist anders. Oft machen wir erstmal eine Bedarfsanalyse oder Machbarkeitsstudie, ob das, was sich die Bauherren wünschen, auch tatsächlich am jeweiligen Ort umsetzbar ist. Neben der Funktionsanalyse ist der Grundriss unser Hauptwerkzeug. Und auch wenn das nicht immer möglich ist: im Idealfall hat mindestens einer aus dem Team die Räumlichkeiten zu Beginn live besucht. Dort erhält man wertvolle Detaileinblicke zum Raum und den Menschen dort – Informationen, die den Prozess später total bereichern.

Letztlich geht es darum, die Nutzer zu verstehen und die Menschen hinter der Aufgabe zu sehen: Ziele und Potentiale, räumliche und persönliche Beziehungen, bewusste oder unbewusste Bedürfnisse. Darin liegt schon unheimlich viel verborgen. Wenn man von Anfang an gut zuhört, baut sich automatisch ein „Ideenpolster“ auf, das sich Schritt für Schritt in den Raum übersetzt. 

Oft ist schon alles da, man legt es nach und nach frei und ein Schritt ergibt den nächsten. Ein tolles Gefühl, wenn das Bild Farbe annimmt und die Bausteine sich langsam zusammenfügen.

3. Was sind momentan die größten Herausforderungen für Euch? Wo liegen Stolpersteine?

Ich liebe Stolpersteine! Und Herausforderungen auch. Wir sind als Team bunt gemischt, einige kennen sich schon seit Jahren, andere bringen frischen Wind herein. Das führt auch mal zu hitzigen Diskussionen, aber genau dieser Austausch führt uns letztendlich zum besten Ergebnis für das Projekt. 

Vor Kurzem haben wir den Umbau eines Restaurants mit angeschlossenem Seminarbereich fertiggestellt. Aufgrund der hohen Auslastung des Hotels war der Zeitplan extrem eng getaktet und der Umbau wurde innerhalb von nur vier Wochen umgesetzt. Das erfordert präzise Planung und viel Kommunikation mit allen Beteiligten – ein Uhrwerk, das richtig Spaß macht, wenn alle Zahnräder ineinandergreifen! Und auch wenn es mal hakelt: das gehört zum Prozess dazu. Wir gehen Probleme engagiert an und tauschen uns eng mit den Bauherren und Handwerker:innen aus. Dabei profitieren wir stark von der Vielfalt aller – jeder bringt unterschiedliche Erfahrungsschätze und Ansätze mit, die wir in einem stetig wachsenden Wissenspool konstant erweitern und teilen. So findet sich immer schnell eine gute Lösung. 

Natürlich treibt uns die Krise des Baugewerbes gerade akut um. Auch wir bekommen sie zu spüren und müssen jetzt aktiv vorsorgen, um auch die Täler gut zu überbrücken. Wir beschäftigen uns derzeit viel mit innovativen und digitalen Planungsfeldern – KI, innovativem Holzbau, CAD Wissen, Nachhaltigkeit und Material. 

Hier ist unser Team sehr interessiert und breit aufgestellt – eine schöne gegenseitige Bereicherung! Schlussendlich machen wir Räume für Menschen und denken viel über Menschen nach.

 Haben Sie noch weitere Fragen an Natalie Ziesemer? Kontaktieren Sie sie gern!

Ihre Ansprechpartnerin

Natalie Ziesemer

Innenarchitektur, Leitung Innenarchitektur, Projektleiterin LPH 1-9

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In der neuen Podcast Folge sprechen die Gastgeber:innen Ruben Hauser & Elena Glinka mit Prof. Dr. Thomas Wortmann von der Universität Stuttgart über Künstliche Intelligenz und Generatives Design. Thomas Wortmann ist Tenure-Track Professor für Computing in der Architektur am Institut für Computerbasiertes Entwerfen und Baufertigung (ICD) der Universität Stuttgart und im Exzellenzcluster Integratives computerbasiertes Planen und Bauen für die Architektur (IntCDC). Praktikern ist er vor allem für die Entwicklung von Opossum bekannt, einem auf maschinellem Lernen basierenden Optimierungswerkzeug, welches mehr als 12.000-mal heruntergeladen wurde und in Architektur- und Ingenieurbüros weltweit zum Einsatz kommt.

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Produktion

Neues Bauen ist eine Produktion von buerohauser, produziert im Studio B.

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Die Gastgeber:innen Ruben Hauser & Elena Glinka sprechen mit Jörg Schmitt von raumprobe über die Suche nach nachhaltigen Materialien. Jörg ist Organisator des Materialpreises und seit 2013 als Art Director und Projektleiter bei raumprobe mit dabei.

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Neues Bauen ist eine Produktion von buerohauser, produziert im Studio B.

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Die Gastgeber:innen Ruben Hauser & Elena Glinka von sprechen mit Katharina Hahn und Sven Kraus von Blackboat über Kulturwandel und flexibles Arbeiten in Planungsbüros – und entwickeln einen ersten Schritt Richtung Neuem Arbeiten – stets mit einem positiven Blick.

Die erste Episode „Neues Bauen“ können Sie hier anhören, oder direkt mit Apple Podcasts oder Spotify abonnieren.

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Ansprechpartner

Ruben Hauser

Beratung, Geschäftsführung, Innovation, New Business

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Anprechpartnerin

Elena Glinka (in Elternzeit)

Beratung, Innovation, Marketing

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In Crailsheim entsteht ein fünfgeschossiger Holzbau mit insgesamt 18 Wohnungen auf über 1000m² Wohnfläche. Neubau Sozialer Wohnungsbau in Gebiet „Heckenbühl“ an der Martha-McCarthy-Strasse wird gefördert.

Auf der Baustelle von werden die Holzwände aufgebaut. Die Aufzugswand wurde auch geliefert und installiert.

Unser Beitrag beim nicht-offenen Wettbewerb zum Neubau der Kindertageseinrichtung Endingen.

Die neu geplante Kita in Balingen-Endingen steht in einer Wohnsiedlung, umgeben von einer
Bebauung mit einer Geschossigkeit bis 3 Stockwerke. In der näheren Umgebung sind durch Reihung auch größere Gebäudevolumen vorhanden.

Der Entwurf sieht vor, dass das gesamte Raumprogramm in einem prägnanten Gebäudekörper
abgebildet wird. Dieser nimmt umgebende Gebäudekanten entlang der Straße auf, stellt jedoch auch einen Abschluss für die offene Fläche dar.

Gemeindehalle Wildberg-Sulz am Eck, Innenraum
Projekt
Energetische Sanierung und Anbau an einer Gemeindehalle
Sozialer Wohnungsbau in Crailsheim, Ansicht des Gebäudes
Projekt
Fünfgeschossiger Holzbau für geförderten Wohnungsbau