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Daniel-Jan Girl ist Vorstandsvorsitzender des Vereins Global Goals für Berlin e.V., er ist Unternehmer, früherer Präsident der IHK und der Initiator sowie Vorsitzende des Aufsichtsrats der EXPO 2035 Berlin GmbH. Er wirkt an der Schnittstelle von Wirtschaft, Digitalisierung und Standortentwicklung und verfolgt das Ziel, Berlin nachhaltig als zukunftsfähige und international vernetzte Metropole voranzubringen. So auch mit der Initiative einer EXPO 2035 und dem Ansatz, ganz Berlin als Weltausstellung zu denken und die Stadtgesellschaft aktiv in den erforderlichen Transformationsprozess einzubeziehen.


Wir sprechen über eine radikale Vision für die deutsche Hauptstadt. Gemeinsam diskutieren wir, wie eine Weltausstellung zum ultimativen Katalysator für die Berliner Bauwende und die 17 Nachhaltigkeitsziele der UN werden kann – ganz ohne die typischen Bauruinen der Vergangenheit.


Wir werfen einen Blick auf ein dezentrales EXPO-Konzept, das nicht die „grüne Wiese“ bebaut, sondern ganz Berlin zum lebendigen Labor für Kreislaufwirtschaft und Bestandserhalt macht. Daniel teilt mit uns, wie man Sorgenkinder wie das Kongresscenter ICC nachhaltig belebt und wie sich eine solche Transformation privatwirtschaftlich finanzieren lässt. Und warum wir gerade jetzt den Mut brauchen, Berlin zur globalen Bühne für das Bauen der Zukunft zu machen.

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Glossar

Was ist die Expo?
Die Weltausstellung, auch als Exposition Universelle Internationale, Exposition Mondiale (Expo) oder World’s Fair bezeichnet, ist eine internationale Ausstellung, die sich in der Zeit der Industrialisierung als technische und kunsthandwerkliche Leistungsschau etablieren konnte.
Die offizielle Institution zur Vergabe der Weltausstellungen ist seit 1928 das Bureau International des Expositions (BIE). Die durch das BIE anerkannten Weltausstellungen dauern drei bis sechs Monate.
Weltausstellungen zeichnen sich oft durch interessante Architektur aus, die versucht, das Charakteristische des jeweiligen Landes auszudrücken. Die oft sehr aufwändigen und teuren Pavillonbauten werden nach den Ausstellungszeiten anstatt einer Wiederverwendung meistens abgerissen.
Quelle


Was ist Global Goals Berlin?
Die zivilgesellschaftliche Initiative hat sich zum Ziel gesetzt, die Metropolregion Berlin bis 2035 nachhaltig, gerecht und zukunftsfähig zu gestalten – im Einklang mit den 17 Zielen für nachhaltige Entwicklung (SDGs) der Vereinten Nationen.
Quelle


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buerohauser unterstützt die Initiative EXPO 2035 Berlin als Vereinsmitglied des Global Goals Berlin e.V.


Produktion

neues bauen ist eine Produktion von buerohauser. Schnitt: Studio B.
Redaktion: Julia Buchholz.

In dieser Episode spreche ich mit Prof. Eike Roswag-Klinge, Präsident der Berliner Architektenkammer und Pionier des ökologischen Bauens, über die drängende Notwendigkeit einer echten Bauwende. Gemeinsam hinterfragen wir alte Strukturen, diskutieren über Abrissverbote, Kreislaufgerechtigkeit und die Rolle junger Architekt:innen im Wandel.
Wir werfen einen ehrlichen Blick auf politische Blockaden, gesellschaftliche Widerstände und die Chancen, die in mutigen Experimenten und partizipativen Prozessen liegen. Ich teile mit euch, warum Transformation nicht nur dringend nötig, sondern auch inspirierend sein kann – und weshalb gerade jetzt der Zeitpunkt ist, gemeinsam neue Wege zu gehen.

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Glossar

Lebenszykluskosten
Das Life Cycle Costing (LCC), auch Lebenszykluskostenrechnung genannt, ist eine Kostenmanagement-Methode, die sämtliche Ausgaben eines Produktes von der Entstehung bis zur Rücknahme („von der Wiege bis ins Grab“) erfasst. Im Gegensatz zu traditionellen Kaufentscheidungen, die sich oft nur auf den Anschaffungspreis konzentrieren, berücksichtigt dieser Ansatz alle anfallenden Folgekosten wie Betrieb, Instandhaltung und Entsorgung. Dies ermöglicht eine fundiertere Wirtschaftlichkeitsanalyse, da so frühzeitig erkannt wird, ob ein scheinbar günstiges Produkt durch hohe laufende Kosten langfristig teurer wird als eine in der Anschaffung kostenintensivere Alternative (der sogenannte Trade-Off). Quelle

Was ist die Bauwende?
Auch für die Bauwende ist der Lebenszyklus-Ansatz das zentrale Werkzeug, um den Bausektor fundamental hin zu mehr Klimaschutz und Ressourcenschonung zu transformieren. Die Bewegung fordert, nicht mehr nur die Errichtungskosten oder den Energieverbrauch im Betrieb zu betrachten, sondern den gesamten Lebensweg eines Gebäudes – insbesondere die sogenannte „Graue Energie“, die bereits in der Herstellung von Baumaterialien wie Beton oder Stahl steckt. Quelle

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Architektenkammer Berlin
Architekturbüro ZRS
Natural Building Lab
Architects4Future
Kiezblocks
Club of Rome

Produktion

neues bauen ist eine Produktion von buerohauser. Schnitt: Studio B.
Redaktion: Julia Buchholz.

Gastgeber Ruben Hauser von buerohauser spricht mit Vera Meyer von der Technischen Universität Berlin über den faszinierender Baustoff Pilz, was Zunderschwamm von Champignons unterscheidet und über die Vision, Styropor als Dämm-Material perspektivisch durch Pilze zu ersetzen. Ein Gespräch über visionäre Ideen und aktuelle Einsatzmöglichkeiten.

Vera Meyer ist Professorin am Institut für Biotechnologie der Technischen Universität Berlin. Sie leitet das Fachgebiet für angewandten und molekulare Mikrobiologie. Einer ihrer aktuellen Forschungsschwerpunkte liegt auf der Entwicklung und Anwendung von Pilzen als innovative und nachhaltige Baustoffe. Gleichzeitig ist sie schon immer Künstlerin und arbeitet an den Berührungspunkten zwischen Wissenschaft und Kunst.

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Glossar

Was sind eigentlich Pilze?
Die Pilze (Fungi) sind ein Reich eukaryotischer Lebewesen. Sie sind wie die Pflanzen (Plantae), zu denen sie lange gerechnet wurden, sesshaft, können jedoch keine Photosynthese betreiben. > Quelle

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Über Vera
Veras LinkedIn 
Veras Buch „Mind the Fungi“
Veras Buch „Engage with Fungi“
Veras Buch „Operate with Fungi“
Überblick über Veras Forschungsgebiet

Produktion

neues bauen ist eine Produktion von buerohauser. Schnitt: Studio B.
Redaktion: Julia Buchholz.

Gastgeber Ruben Hauser von buerohauser spricht mit Jan R. Krause von ABA Architektur + Kommunikation über effektive Kommunikationsstrategien für Planer:innen und Büros, wie man Visualisierungen fühlbar macht und wie man 1000 EUR Marketingbudget am besten investiert.

Das Gespräch ist ein guter Einstieg in das Thema Kommunikationsstrategien von Zielgruppenanalyse bis Kommunikationskanal. Einen besonderen Blick werfen wir auf die Frage: Wie stelle ich sicher, dass das Thema Kommunikation im Stress des Arbeitsalltags nicht unter den Tisch fällt.

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Produktion

neues bauen ist eine Produktion von buerohauser. Schnitt: Studio B.
Redaktion: Julia Buchholz.

Gastgeber Ruben Hauser von buerohauser spricht mit Sebastian von Oppen von der Bundesarchitektenkammer über die Baunormen, Verbraucherschutz durch Mindeststandards und die Hebel für einfaches und kostengünstiges Bauen. Es geht um den Einfluss von Normen auf die Innovationskraft und die Frage, welche Steuerungsmöglichkeiten Planer:innen denn überhaupt auf die Baukosten haben.

Sebastian von Oppen ist Referatsleiter für Architektur und Bautechnik bei der Bundesarchitektenkammer (BAK).

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Glossar

Was ist eigentlich der Gebäudetyp E?
Mit dem Gebäudetyp-E-Gesetz soll das Bauen einfacher, günstiger und schneller werden. Für die Beteiligten von Bauprojekten soll es einfacher werden, von gesetzlich nicht zwingenden Standards abzuweichen. Dafür soll das Bauvertragsrecht geändert werden. Insbesondere die Abweichung von reinen Komfort- und Ausstattungsstandards soll einfacher werden. > Quelle

Links zum Podcast

Über Sebastian
Gebäudetyp E: Leitlinie und Prozessempfehlung

Produktion

neues bauen ist eine Produktion von buerohauser. Schnitt: Studio B.
Redaktion: Julia Buchholz.

Wir starten in das Jahr 2025 mit einer ganz besonderen Folge: Zu Gast sind gleich drei Expertinnen, die gemeinsam auf das neue Jahr schauen: Welche Fragen werden die Baubranche auch in diesem Jahr beschäftigen, welche Themen kommen 2025 neu dazu?

Zu Gast sind Wiebke Ahues, Nathalie Dziobek-Bepler und Gabriela Hauser.

Sie sprechen darüber, was die drei im letzten Jahr bewegt hat und worauf sie sich in diesem Jahr freuen. Es geht darum, wie nachhaltiges Bauen künftig definiert wird, darum wie smarte Stadt- und Gebäudeplanung auf den Megatrend der Silver Society reagieren sollte und um die beste Maßnahme, das Arbeiten im Büro für Mitarbeiter:innen möglichst attraktiv zu gestalten.

Es ist ein vielseitiges und sehr persönliches Gespräch geworden – geholfen hat dabei sicher auch der Rahmen: Begleitet wurde die Runde von einem 5-Gänge-Menü der New Yorker Köchin und Künstlerin Chelsea Turowsky.

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Wiebke Ahues // LXSY

Nathalie Dziobek-Bepler // Baukind

Gabriela Hauser // buerohauser

Das gereichte 5-Gänge-Menü verantwortet die New Yorker Köchin und Künstlerin Chelsea Turowsky. Sie lebt und arbeitet in Berlin.
@chelseaturowsky_

Produktion

neues bauen ist eine Produktion von buerohauser. Schnitt: Studio B.
Redaktion: Julia Buchholz.

Gastgeber Ruben Hauser von buerohauser spricht mit Andreas Kunsmann, dem Geschäftsführer von polycare, über die Entwicklung eines Bausystems, das ohne Zement auskommt, und die Vorteile der Kreislaufwirtschaft gegenüber der Linearwirtschaft.
Andreas Kunsmann ist Geschäftsführer bei Polycare. Polycare transformiert die Bauwirtschaft in eine Kreislaufwirtschaft, um nachhaltiges Bauen wirtschaftlich zu machen und so zum Erreichen der Klimaziele beizutragen. Das Unternehmen wurde im Jahr 2010 als Reaktion auf das verheerende Erdbeben in Haiti gegründet. Die beiden Gründer Dr. Gerhard Dust und Gunther Plötner suchten nach einer Möglichkeit, bezahlbare, langlebige und komfortable Häuser aus lokal verfügbaren (Sekundär-)Rohstoffen zu bauen, ohne dass teure Ausrüstung erforderlich wäre.

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Glossar

Was ist eigentlich Kreislaufwirtschaft?
Die Kreislaufwirtschaft ist ein Modell der Produktion und des Verbrauchs, bei dem bestehende Materialien und Produkte so lange wie möglich geteilt, geleast, wiederverwendet, repariert, aufgearbeitet und recycelt werden. Auf diese Weise wird der Lebenszyklus der Produkte verlängert. > Quelle


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Produktion

neues bauen ist eine Produktion von buerohauser. Schnitt: Studio B.
Redaktion: Julia Buchholz.

Herzlich willkommen zu unserem Themenschwerpunkt: neues bauen mit KI – Wie KI die Architekturwelt verändert. 4 Folgen, die KI von verschiedenen Seiten beleuchten. Mit unserem Themenschwerpunkt möchten wir diese spannende Entwicklung beleuchten und zeigen, wie KI eingesetzt werden kann, um nachhaltigere, effizientere und lebenswerte Gebäude zu schaffen.

In der Auftaktfolge spricht Gastgeber Ruben Hauser von buerohauser mit Florian Scheible über künstliche Intelligenz und die wichtige Rolle von Trainingsdaten für KI-Modelle. Wir wollen das Thema KI, Daten und Maschinelles Lernen besser verstehen und hinter den Hype schauen. Florian gibt einen sehr interessanten Einblick in die Berufspolitik, wie stark die Architektenkammern das Thema KI seit Jahren begleiten und welchen Einfluss der EU AI Act auf deutsche Planer:innen haben kann.

Florian Scheible ist Architekt, Gründer und Geschäftsführer des Ingenieurbüros Schöne Neue Welt Ingenieure in Berlin. Er ist auch Vorsitzender der Arbeitsgruppe Digitalisierung der Architektenkammer Berlin (AK Berlin) und Sprecher Ad-hoc-Arbeitsgruppe Künstliche Intelligenz der Bundesarchitektenkammer (BAK).

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Gastgeber

Ruben Hauser, buerohauser

Produktion

neues bauen ist eine Produktion von buerohauser, produziert im Studio B. Redaktion: Julia Buchholz.

Der Gastgeber Ruben Hauser von buerohauser spricht mit Elisabeth Broermann von Architects4Future darüber, wie die Bauwende gelingen kann. Elisabeth Broermann ist Architektin und Sprecherin von Architects4Future und hält aktuell eine Gastprofessur an der TU Berlin. Architects4Future setzt sich aktiv für die Bauwende ein, weil der Bausektor und der Betrieb von Gebäuden in Deutschland und anderen Ländern des globalen Nordens ca. 40% der Treibhausgasemissionen und 55% des Müllaufkommens verursachen und auch 50% der produzierten Rohstoffe auf diesen Bereich entfallen.

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Glossar

Bauwende:

Die Methodik für ein umweltfreundlicheres Wohnen und Bauen fasst der Begriff Bauwende zusammen. Diese beschreibt alle Techniken und Möglichkeiten, die Baubranche und auch die durch sie entstehenden Strukturen (Gebäude, Infrastruktur, etc.) nachhaltiger und damit sowohl umweltfreundlicher als auch ressourcenschonender zu gestalten. Das erstreckt sich von der Auswahl der Baustandorte über die Nutzung der Baustoffe und Baumethoden bis hin zur Ausgestaltung der letztlich zu schaffenden Bauwerke. > Quelle

Die 10 Forderungen von Architects4Future für die Bauwende:

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Gastgeber

Ruben Hauser, buerohauser

Produktion

neues bauen ist eine Produktion von buerohauser, produziert im Studio B.

Der Gastgeber Ruben Hauser von buerohauser spricht mit Julius Schäufele von Concular darüber, wie Digitalisierung die Voraussetzungen schafft, um Materialflüsse besser zu organisieren und so ganzheitlich die Wertschöpfungskette am Bau zu optimieren. Julius Schäufele ist Geschäftsführer und Gründer von Concular, einem Startup, das sich zirkulärem Bauen verschrieben hat. Julius erklärt, was man unter Zirkularität versteht und warum Recycling nur ein Baustein in der zirkulären Wertschöpfung ist. Es geht um Lerneffekte und Experimentiermöglichkeiten in der Baubranche, um den ersten Urban Mining Hub – eine Drehscheibe für Materialien – und um Einsatzpunkte und Potentiale von maschinellem Lernen in der Circular Economy.

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Glossar

Zirkularität / Circular economy / Circular construction / Zirkuläre Wertschöpfung:

Urban Mining:

Cradle to cradle:

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Gastgeber

Ruben Hauser, buerohauser

Produktion

neues bauen ist eine Produktion von buerohauser, produziert im Studio B.